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Aus dem Onlineshop "La belle Vie" wird "Alba Vita"✨

Zubehör & Basics


Hier stehen die Dinge, ohne die vieles nicht funktioniert: Nagelhautschieber und Holzstäbchen, Pinsel und Schablonen, Zehentrenner fürs Lackieren, Schnelltrockner, Polierblöcke, Nagellackverdünner für eingedickten Lack und eine LED-UV-Lampe zum Aushärten.

Dazu Wohltuendes wie Fussroller und Reflexzonen-Massagematten sowie einzelne ätherische Öle in Bioqualität. Kleine Teile, die bei der Maniküre und Pediküre den Unterschied zwischen mühsam und einfach ausmachen.

Werkzeuge und Hilfsmittel für Maniküre und Pediküre

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Eingedickter Nagellack: Verdünner statt Entferner

Das ist der Fehler, der die meisten Lacke das Leben kostet: Wenn ein Lack zäh wird, greifen viele zum Nagellackentferner und geben ein paar Tropfen ins Fläschchen. Das macht ihn kurz flüssig und danach unbrauchbar — Aceton zerstört die Filmbildner, der Lack deckt nicht mehr und splittert.

Richtig ist ein Nagellackverdünner. Er ersetzt genau die Lösungsmittel, die verdunstet sind: zwei bis drei Tropfen, Fläschchen zwischen den Handflächen rollen statt schütteln, damit keine Luftblasen entstehen. Ein Lack lässt sich so mehrfach retten.

Nagelhaut schieben, nicht schneiden

Die Nagelhaut ist kein Schönheitsfehler, sondern eine Barriere: Sie dichtet den Übergang zwischen Nagelplatte und Nagelfalz ab und hält Keime draussen. Wird sie geschnitten, entsteht genau dort eine Eintrittspforte — und sie wächst dicker nach.

Sinnvoll ist deshalb: nach dem Duschen oder einem Fussbad, wenn sie weich ist, mit einem Nagelhautschieber oder einem Holzstäbchen sanft zurückschieben. Holzstäbchen sind Einwegartikel, Metallwerkzeuge lassen sich reinigen und desinfizieren.

Was beim Lackieren hilft

Zehentrenner halten die Zehen auseinander, solange der Lack trocknet — ohne sie berührt sich fast immer irgendetwas. Schablonen geben der French-Maniküre eine gleichmässige Linie, feine Pinsel sind für Details und Korrekturen da, und ein Schnelltrockner verkürzt die Zeit, bis der Lack berührungsfest ist.

Ein realistischer Hinweis dazu: Berührungsfest heisst nicht durchgehärtet. Ein klassischer Nagellack braucht mehrere Stunden, bis er wirklich fest ist — Socken und Schuhe direkt nach dem Lackieren sind die häufigste Ursache für Abdrücke.

Buffer und Polierblöcke: weniger ist mehr

Ein Polierblock bringt Glanz auf den Naturnagel, ganz ohne Lack, und glättet Rillen. Der Effekt hat aber einen Preis: Bei jedem Polieren wird eine dünne Schicht der Nagelplatte abgetragen.

Einmal im Monat ist unproblematisch, wöchentlich nicht. Wer regelmässig poliert, dünnt den Nagel aus und macht ihn biegsam. Bei längs gerillten Nägeln ist ein Rillenfüller aus der Nagelpflege die schonendere Lösung.

Hygiene und ätherische Öle

Alles, was die Haut berührt, sollte einer Person gehören oder desinfizierbar sein. Metallwerkzeuge lassen sich reinigen, Holzstäbchen und Sandblattfeilen nicht — die gehören nach der Anwendung entsorgt oder bleiben bei ihrem Besitzer.

Für die ätherischen Öle im Sortiment gilt: Sie sind hochkonzentriert und gehören nicht unverdünnt grossflächig auf die Haut. Ein paar Tropfen in ein Trägeröl oder ins Fussbad genügen. Bei empfindlicher Haut vorher an einer kleinen Stelle testen, und bei bekannten Allergien gegen ätherische Öle besser darauf verzichten.

Häufige Fragen

Mein Nagellack ist eingedickt — was tun?

Einen Nagellackverdünner verwenden, keinen Nagellackentferner. Aceton zerstört die Filmbildner, der Lack wird kurz flüssig und danach unbrauchbar. Vom Verdünner genügen zwei bis drei Tropfen; das Fläschchen anschliessend zwischen den Handflächen rollen statt schütteln, damit keine Luftblasen entstehen.

Sollte man die Nagelhaut schneiden?

Besser nicht. Die Nagelhaut dichtet den Übergang zum Nagelfalz ab und schützt vor Keimen; geschnitten wächst sie dicker nach und hinterlässt eine Eintrittspforte. Schieben Sie sie stattdessen im weichen Zustand nach dem Duschen oder Baden mit einem Schieber oder Holzstäbchen sanft zurück.

Wie oft darf ich die Nägel polieren?

Höchstens etwa einmal im Monat. Bei jedem Polieren wird eine dünne Schicht der Nagelplatte abgetragen — häufiges Polieren macht den Nagel dünn und biegsam. Wer Rillen ausgleichen möchte, ist mit einem Rillenfüller besser bedient als mit dem Polierblock.

Wie lange braucht Nagellack wirklich zum Trocknen?

Berührungsfest ist er nach wenigen Minuten, ein Schnelltrockner verkürzt das zusätzlich. Vollständig durchgehärtet ist er aber erst nach mehreren Stunden. Deshalb entstehen Abdrücke meist dann, wenn direkt nach dem Lackieren Socken oder Schuhe angezogen werden.

Worauf muss ich bei ätherischen Ölen achten?

Sie sind hochkonzentriert und gehören nicht unverdünnt grossflächig auf die Haut. Wenige Tropfen in einem Trägeröl oder im Fussbad reichen aus. Bei empfindlicher Haut vorher an einer kleinen Stelle testen; bei bekannten Allergien gegen ätherische Öle besser darauf verzichten.

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