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Aus dem Onlineshop "La belle Vie" wird "Alba Vita"✨

Gesichtsserum


Ein Serum ist dünnflüssiger und höher dosiert als eine Creme. Es liefert Wirkstoffe, die Creme liefert Fett und Schutz — deshalb ersetzt das eine das andere nicht, sondern kommt davor.

Welches passt, entscheidet das Anliegen: Vitamin C für ein gleichmässigeres Hautbild, Retinol für Linien und Hautstruktur, Hyaluronsäure für Feuchtigkeit. Für reife Haut gibt es eigens abgestimmte Rezepturen mit Kollagen, Kaviarextrakt oder Seidenproteinen.

Seren mit Vitamin C, Retinol und Hyaluron

Was ein Serum von einer Creme unterscheidet

Ein Serum enthält mehr Wirkstoff und weniger Fett. Es zieht schnell ein und hinterlässt kaum Film. Genau deshalb kann es die Creme nicht ersetzen: Ohne Fettanteil fehlt die Schicht, die den Feuchtigkeitsverlust bremst. Das Serum bringt den Wirkstoff, die Creme hält ihn dort.

Wer trockene Haut hat und nur ein Serum verwendet, wird das merken — die Haut spannt trotz Wirkstoff.

Welcher Wirkstoff für welches Anliegen?

Hyaluronsäure bindet Wasser in der Hornschicht. Sie ist der unkomplizierteste Wirkstoff im Sortiment: gut verträglich, für jeden Hauttyp geeignet, ohne Eingewöhnung.

Vitamin C ist ein Antioxidans und wird für ein gleichmässigeres, frischeres Hautbild eingesetzt. Es ist licht- und luftempfindlich — dunkle Flaschen und Pumpspender sind kein Zufall, und ein Serum, das sich stark braun verfärbt hat, hat seine Wirkung eingebüsst.

Retinol wirkt auf die Zellerneuerung und wird bei feinen Linien und ungleichmässiger Hautstruktur verwendet. Es ist der Wirkstoff mit der besten Datenlage in dieser Kategorie und zugleich der, der die meiste Vorsicht verlangt.

Kollagen, Kaviarextrakt, Seidenproteine, Propolis und Gelée Royale wirken an der Hautoberfläche als Feuchthaltemittel und pflegende Komponenten.

Bei Hyaluron, Vitamin C und Retinol ist die Wirkung gut untersucht. Bei den übrigen Bestandteilen steht die pflegende Wirkung im Vordergrund.

Vitamin C und Retinol — zusammen oder getrennt?

Beide gleichzeitig aufzutragen ist möglich, führt bei empfindlicher Haut aber häufig zu Reizungen. Die übliche Aufteilung: Vitamin C am Morgen, Retinol am Abend. So kommt sich nichts in die Quere, und der Lichtschutz am Tag deckt die empfindlichere Phase ab.

Wer neu mit Retinol beginnt, fängt mit 2 bis 3 Anwendungen pro Woche an und steigert langsam. Leichte Schuppung in den ersten Wochen ist bekannt; anhaltendes Brennen oder starke Rötung ist ein Zeichen, zurückzugehen.

Worauf bei Retinol zu achten ist

Retinol erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut. Es gehört deshalb in die Abendroutine, und am Tag danach ist Sonnenschutz sinnvoll.

In Schwangerschaft und Stillzeit werden Retinoide üblicherweise gemieden. Wenn das auf Sie zutrifft, klären Sie die Anwendung ärztlich ab, bevor Sie damit beginnen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von verschreibungspflichtigen Hautpräparaten gilt dasselbe.

Reihenfolge und Anwendung

Nach der Reinigung auf die noch leicht feuchte Haut, danach die Creme. Wenige Tropfen genügen; mehr bringt nicht mehr, weil die Haut nur eine begrenzte Menge aufnimmt.

An Tagen mit Maske entfällt das Serum — die Maske übernimmt den Wirkstoffschritt. Für die Augenpartie gibt es eigene Produkte; Gesichtsseren sind dafür nicht gedacht.

Was ein Serum nicht leistet

Sichtbare Veränderungen brauchen Zeit. Die Oberhaut erneuert sich etwa alle 4 Wochen, entsprechend ist vor 8 bis 12 Wochen regelmässiger Anwendung wenig zu beurteilen. Wer nach einer Woche nichts sieht, hat nicht das falsche Produkt, sondern zu früh geschaut.

Und: Seren sind Kosmetika. Tiefe Falten, Pigmentflecken mit unklarer Abgrenzung oder anhaltende Entzündungen gehören dermatologisch abgeklärt.

Marken in dieser Kategorie sind unter anderem Casida, Medicube, Natura Siberica und CMD Naturkosmetik.

Häufige Fragen

Braucht man ein Serum, wenn man schon eine Creme benutzt?

Nötig ist es nicht. Ein Serum ist sinnvoll, wenn Sie ein bestimmtes Anliegen haben — Feuchtigkeit, Hautbild, feine Linien. Es ersetzt die Creme aber nicht, weil ihm der Fettanteil fehlt, der die Feuchtigkeit in der Haut hält.

Serum vor oder nach der Creme?

Vorher. Die Reihenfolge geht von dünnflüssig nach reichhaltig. Ein Serum unter der Creme zieht ein; auf der Creme bliebe es weitgehend liegen.

Vitamin C oder Retinol — was ist wofür?

Vitamin C ist ein Antioxidans und zielt auf ein gleichmässigeres, frischeres Hautbild. Retinol wirkt auf die Zellerneuerung und wird bei feinen Linien und ungleichmässiger Hautstruktur eingesetzt. Retinol wirkt stärker und verlangt mehr Vorsicht.

Kann man Retinol und Vitamin C zusammen anwenden?

Möglich ja, empfindliche Haut reagiert darauf aber oft mit Reizung. Bewährt hat sich die Aufteilung: Vitamin C am Morgen, Retinol am Abend.

Worauf muss ich bei Retinol achten?

Abends anwenden, langsam einschleichen — anfangs 2 bis 3 Mal pro Woche — und tagsüber auf Sonnenschutz achten, weil die Haut lichtempfindlicher wird. In Schwangerschaft und Stillzeit werden Retinoide üblicherweise gemieden; klären Sie das vorher ärztlich ab.

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