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Gesichtsreinigung


Gereinigt wird morgens und abends — abends gründlich, um Talg, Schmutz und Rückstände zu entfernen, morgens milder. Welches Produkt passt, verrät das Hautgefühl danach: Spannt die Haut, war die Reinigung zu scharf.

Waschgele und Schäume eignen sich für talgreiche Haut, Reinigungsmilch und -sahne für trockene und empfindliche. Dazu kommen Gesichtswasser, Pads und Peelings für die gelegentliche Anwendung sowie duftstofffreie und basische Rezepturen.

Waschgel, Reinigungsmilch, Gesichtswasser und Peeling

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Welche Reinigung passt zu welcher Haut?

Waschgele und Reinigungsschäume arbeiten mit Tensiden und werden mit Wasser abgespült. Sie entfernen Talg gründlich und hinterlassen ein klares Hautgefühl — passend für talgreiche und unreine Haut, oft zu viel für trockene.

Reinigungsmilch und Reinigungssahne reinigen ĂĽber einen Fettanteil statt ĂĽber Schaum. Sie werden aufgetragen und abgenommen oder abgespĂĽlt und belasten die Hautbarriere weniger. Das ist die mildere Variante fĂĽr trockene und empfindliche Haut.

Feste Seife ist die sparsamste Form. Ob sie passt, hängt stark vom Hautzustand ab.

Gesichtswasser und getränkte Pads kommen nach der Reinigung. Sie nehmen letzte Rückstände auf und bereiten die Haut auf die Pflege vor.

Wie oft reinigen — und wie oft peelen?

Zweimal täglich ist der übliche Rhythmus. Abends ist der wichtigere Termin, weil dort Talg, Umwelt und Rückstände des Tages abgetragen werden. Morgens genügt bei den meisten Hauttypen Wasser oder eine milde Reinigung.

Häufiger zu reinigen bringt nichts. Es schwächt die Hautbarriere, und talgreiche Haut reagiert darauf mit mehr Talg statt mit weniger.

Ein Peeling ist kein tägliches Produkt. Ein- bis zweimal pro Woche reicht, bei empfindlicher Haut seltener. Mechanische Peelings mit Körnung und Peeling-Gele lösen abgestorbene Hautschüppchen — zu häufig angewendet reizen sie.

Braucht es ein Gesichtswasser?

Nicht zwingend. Es ist ein optionaler Zwischenschritt, kein Pflichtprogramm. Sinnvoll ist es vor allem bei unreiner Haut, wo klärende Rezepturen zum Einsatz kommen, und bei sehr kalkhaltigem Wasser.

Wichtig ist der Unterschied zwischen klärenden und pflegenden Gesichtswassern. Stark alkoholhaltige Varianten trocknen aus und sind für empfindliche Haut die schlechtere Wahl.

Wirkstoffe im Sortiment

Teebaumöl und antibakteriell ausgerichtete Rezepturen kommen bei unreiner Haut zum Einsatz. Aloe und Reisextrakte stehen für die beruhigende Richtung, Hyaluronsäure und Schneckensekret für Reinigungen, die der Haut Feuchtigkeit zurückgeben. Daneben gibt es basisch ausgerichtete Produkte und Rezepturen ohne Duftstoffe.

Ein Teil der Reinigungsprodukte trägt Naturkosmetik-Kennzeichnungen; ein grosser Teil ist vegan formuliert und tierversuchsfrei. Über die Filter lässt sich das eingrenzen.

Wo Reinigung an ihre Grenzen stösst

Mitesser lassen sich nicht wegwaschen. Sie sitzen im Talgkanal, nicht auf der Oberfläche. Reinigung kann verhindern, dass mehr entstehen, sie entfernt bestehende aber nicht — und Ausdrücken verschlimmert die Entzündung meist.

Auch gilt: Ein „quietschsauberes“ GefĂĽhl nach dem Waschen ist kein gutes Zeichen, sondern ein Hinweis auf eine entfettete Hautbarriere.

Bei anhaltender, entzündlicher Akne, starken Rötungen oder Ekzemen ist eine dermatologische Abklärung der sinnvollere Weg. Reinigungsprodukte sind Kosmetika.

Nach der Reinigung

Die Haut nur abtupfen, nicht trocken reiben, und die Pflege auf die noch leicht feuchte Haut auftragen — Serum vor Creme. Für die intensive Pflege zwischendurch eignen sich Masken.

Vertretene Marken sind unter anderem CMD Naturkosmetik, Natura Siberica, Holika Holika, Missha und Peclavus.

Häufige Fragen

Wie oft sollte man das Gesicht reinigen?

Zweimal täglich, wobei abends der wichtigere Termin ist. Morgens genügt bei den meisten Hauttypen Wasser oder eine milde Reinigung. Häufiger zu waschen schwächt die Hautbarriere.

Waschgel oder Reinigungsmilch — was ist besser?

Das hängt vom Hautzustand ab. Waschgele und Schäume reinigen gründlicher und passen zu talgreicher Haut. Reinigungsmilch arbeitet über einen Fettanteil und ist die mildere Wahl bei trockener und empfindlicher Haut.

Wie oft ist ein Gesichtspeeling sinnvoll?

Ein- bis zweimal pro Woche, bei empfindlicher Haut seltener. Täglich angewendet reizen Peelings die Haut, statt sie zu glätten.

Ist ein Gesichtswasser nötig?

Nein, es ist ein optionaler Schritt. Sinnvoll ist es vor allem bei unreiner Haut und bei kalkhaltigem Wasser. Achten Sie darauf, wie viel Alkohol enthalten ist — stark alkoholhaltige Varianten trocknen aus.

Kann man Mitesser wegwaschen?

Nein. Mitesser sitzen im Talgkanal und nicht auf der Hautoberfläche. Eine regelmässige, milde Reinigung kann verhindern, dass neue entstehen. Ausdrücken verschlimmert die Entzündung in der Regel.

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