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Gesichtsmasken


Eine Gesichtsmaske ist Intensivpflege auf Zeit: Sie liegt einige Minuten auf der Haut und gibt in dieser Zeit deutlich mehr Feuchtigkeit ab als eine Creme. Tuchmasken sind mit Wirkstoffessenz getränkt und werden nach dem Einwirken nicht abgewaschen — die Reste massiert man ein.

Daneben stehen Hydrogel-Masken, die enger anliegen, und Ăśbernachtmasken, die als Schicht auf der Haut bleiben. Das Sortiment ist auf Feuchtigkeit und Beruhigung ausgerichtet, ĂĽberwiegend aus koreanischer Kosmetik.

Tuchmasken, Hydrogel- und Ăśbernachtmasken

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Was eine Maske anders macht als eine Creme

Der Unterschied ist die Okklusion. Tuch oder Gel schliessen die Wirkstoffessenz auf der Haut ein, sodass sie nicht verdunstet, sondern einzieht. In dieser Zeit nimmt die Hornschicht deutlich mehr Feuchtigkeit auf als bei einer Creme, die an der Luft antrocknet.

Das erklärt zugleich die Grenze: Der Effekt ist ein Feuchtigkeitseffekt. Er ist sichtbar, und er hält Stunden bis wenige Tage.

Welche Maske passt zu welchem Hautzustand?

Für trockene Haut sind Rezepturen mit Hyaluronsäure, Sheabutter oder Avocado ausgelegt — sie liefern Feuchtigkeit und einen Fettanteil.

Bei empfindlicher, geröteter oder gereizter Haut sind beruhigende Rezepturen die passendere Wahl. Aloe, grüner Tee und Reis stehen im Sortiment für diese Richtung. Der grösste Teil der Masken ist ausdrücklich für empfindliche Haut ausgewiesen.

Für reife Haut gibt es Masken mit Kollagen, Kaviarextrakt und Vitamin C, ausgerichtet auf Glättung und ein gleichmässigeres Hautbild.

Tuchmaske, Hydrogel oder ĂĽber Nacht

Die Tuchmaske ist die einfachste Form: auflegen, einwirken lassen, abnehmen, Rest einmassieren. Sie ist als Einzelanwendung gedacht.

Hydrogel-Masken bestehen aus einem gelartigen Material, das sich enger an die Gesichtskonturen legt und dabei kĂĽhlt. Sie sind etwas aufwendiger und entsprechend teurer.

Ăśbernachtmasken funktionieren anders: Sie werden wie eine sehr reichhaltige Creme aufgetragen und bleiben bis zum Morgen auf der Haut. Sie ersetzen in dieser Nacht die Nachtcreme.

Wie oft und wie lange

Ein- bis zweimal pro Woche ist für die meisten Hauttypen ein sinnvoller Rhythmus. Häufiger schadet bei reinen Feuchtigkeitsmasken in der Regel nicht, bringt aber wenig zusätzlichen Nutzen.

Länger einwirken lassen als angegeben hilft nicht. Trocknet ein Tuch auf der Haut an, zieht es Feuchtigkeit wieder heraus — der Effekt kehrt sich um. Die Einwirkzeit steht auf der Verpackung.

Was eine Maske nicht leistet

Eine Maske ist kein Ersatz für die tägliche Routine. Was sie liefert, ist ein kurzfristiger Schub, keine Veränderung des Hautzustands über Wochen. Dafür sind Reinigung, Serum und Creme zuständig.

Auch die Tiefenreinigung leistet sie nicht. Dieses Sortiment ist auf Feuchtigkeit und Beruhigung ausgerichtet — klärende Tonerde- oder Peel-off-Masken für stark unreine Haut sind hier bewusst nicht vertreten.

Bei bekannter Allergie gegen Bienenprodukte lohnt der Blick auf die Inhaltsstoffe, weil Propolis in mehreren Rezepturen vorkommt.

Anwendung

Auf die gereinigte Haut auflegen. Ein Serum davor ist nicht nötig — die Maske übernimmt diesen Schritt. Nach dem Abnehmen die Essenzreste einmassieren und mit einer Creme abschliessen, damit die Feuchtigkeit in der Haut bleibt.

Vertretene Marken sind unter anderem Missha, Holika Holika, A’pieu, Medicube und Natura Siberica.

Häufige Fragen

Wie oft sollte man eine Gesichtsmaske anwenden?

Ein- bis zweimal pro Woche reicht für die meisten Hauttypen. Reine Feuchtigkeitsmasken vertragen auch eine häufigere Anwendung, der zusätzliche Nutzen ist aber gering.

Muss man nach einer Tuchmaske noch eincremen?

Ja. Die Maske bringt Feuchtigkeit in die Hornschicht, eine Creme darüber hält sie dort. Ohne diesen Schritt verdunstet ein Teil davon wieder.

Wie lange bleibt eine Tuchmaske auf der Haut?

So lange wie auf der Verpackung angegeben. Länger ist nicht besser: Sobald das Tuch antrocknet, entzieht es der Haut wieder Feuchtigkeit.

Sind Tuchmasken fĂĽr empfindliche Haut geeignet?

Der grösste Teil des Sortiments ist ausdrücklich dafür ausgewiesen. Achten Sie auf beruhigende Rezepturen mit Aloe, grünem Tee oder Reis und meiden Sie stark parfümierte Varianten.

Maske vor oder nach dem Serum?

Statt des Serums. Die Maske ist selbst ein Wirkstoffschritt — sie kommt nach der Reinigung und vor der Creme.

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