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Haarpflege


Haarpflege beginnt an der Kopfhaut, denn dort entsteht das Haar. Shampoos reinigen in erster Linie die Kopfhaut, während die Längen vor allem Pflege und Schutz brauchen. Im Sortiment stehen flüssige Shampoos, feste 2in1-Stücke für Haut und Haar, Kopfhautöle und eine duftstofffreie Neutralrezeptur für empfindliche Haut.

Was Sie brauchen, hängt weniger von der Haarlänge ab als vom Zustand der Kopfhaut — fettend, trocken oder empfindlich.

Shampoos, feste StĂĽcke und Kopfhautpflege

Haarpflege

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Warum die Kopfhaut den Ausschlag gibt

Haar ist totes Material. Alles, was seine Qualität bestimmt, passiert vorher — in der Haarwurzel, und die sitzt in der Kopfhaut. Deshalb lohnt es sich, ein Shampoo nach dem Zustand der Kopfhaut auszuwählen und nicht nach dem der Spitzen: fettende Kopfhaut braucht mildes, häufiges Reinigen, trockene und juckende Kopfhaut eine rückfettende, duftstoffarme Rezeptur.

Praktisch heisst das auch: Das Shampoo gehört auf den Ansatz und wird einmassiert, nicht in die Längen geknetet. Beim Ausspülen läuft genug daran hinunter. Die Spitzen bekommen ihre Pflege danach.

FlĂĽssig oder fest?

Feste Stücke enthalten kaum Wasser und kommen ohne Plastikflasche aus. Sie sind ergiebig, reisetauglich und in der Regel sparsamer in der Dosierung — man arbeitet das Stück direkt im nassen Haar auf oder schäumt es in den Händen an.

Zwei Dinge sind anders als beim flĂĽssigen Shampoo: Feste StĂĽcke wollen nach dem Duschen trocken liegen, sonst weichen sie auf. Und in den ersten Wochen kann sich das Haar ungewohnt anfĂĽhlen, besonders bei kalkhaltigem Wasser. Beides legt sich, wenn man grĂĽndlich ausspĂĽlt.

Die 2in1-Stücke im Sortiment sind für Haut und Haar gedacht — praktisch auf Reisen und für alle, die möglichst wenige Produkte im Bad stehen haben wollen.

Trockene Spitzen und strapaziertes Haar

Was an der Spitze kaputt ist, bleibt kaputt: Die Schuppenschicht lässt sich glätten, aber nicht wieder aufbauen. Pflegeprodukte legen sich um das Haar, machen es geschmeidiger, glänzender und kämmbarer — repariert wird nichts. Der einzige Weg, gespaltene Spitzen loszuwerden, ist die Schere.

Vorbeugen wirkt besser als nachpflegen: Handtuch drücken statt rubbeln, den Föhn mit Abstand und nicht auf höchster Stufe, nasses Haar möglichst wenig kämmen — nass ist es am empfindlichsten.

Haarausfall: was Pflege kann und was nicht

Etwa 100 Haare am Tag zu verlieren, ist normal. Auffällig wird es, wenn die Menge deutlich zunimmt, das Haar sichtbar dünner wird oder kahle Stellen entstehen.

Die Ursachen sind unterschiedlich und von aussen nicht zu unterscheiden: erblich bedingter Haarausfall, ein Telogeneffluvium nach Krankheit, Fieber, Operation oder starker Belastung, Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, hormonelle Umstellungen. Genau deshalb gehört ein plötzlicher oder kreisrunder Haarausfall ärztlich abgeklärt — dort lässt sich die Ursache feststellen, und für einen Teil davon gibt es wirksame Behandlungen.

Kosmetische Produkte können das nicht leisten. Was sie können: die Kopfhaut pflegen, Reizungen mildern und das vorhandene Haar widerstandsfähiger und voller wirken lassen. Kopfhautöle mit Rosmarin gehören zu den traditionellen Anwendungen in diesem Bereich; sie sind Pflege, kein Arzneimittel. Marken mit Schwerpunkt hier sind Casida und Natura Siberica.

Empfindliche und juckende Kopfhaut

Juckreiz, Spannen und Rötung entstehen oft durch zu heisses Wasser, zu häufiges Waschen mit stark reinigenden Tensiden oder durch Duftstoffe. Sinnvoll ist deshalb der umgekehrte Weg: lauwarm waschen, mild reinigen, duftstofffreie Rezepturen bevorzugen und die Kopfhaut nicht mit den Nägeln bearbeiten, sondern mit den Fingerkuppen.

Halten Rötung, Schuppung oder Juckreiz an, gehört das dermatologisch abgeklärt. Hinter hartnäckigen Schuppen steckt häufig ein seborrhoisches Ekzem, und das ist mit Pflege allein nicht zu lösen.

Häufige Fragen

Wie oft sollte man die Haare waschen?

So oft, wie es die Kopfhaut verlangt — bei fettendem Ansatz auch täglich, wenn ein mildes Shampoo verwendet wird. Der verbreitete Rat, das Waschen hinauszuzögern, damit sich die Kopfhaut „umgewöhnt“, ist nicht belegt: Die Talgproduktion ist hormonell gesteuert und lässt sich durch die Waschfrequenz nicht umstellen.

Was ist bei festem Shampoo anders?

Es enthält kaum Wasser, ist ergiebiger und kommt ohne Plastikflasche aus. Aufgeschäumt wird direkt im nassen Haar oder in den Händen. Wichtig ist, das Stück nach dem Duschen trocken liegen zu lassen, damit es nicht aufweicht, und gründlich auszuspülen — besonders bei kalkhaltigem Wasser.

Was hilft bei Haarausfall?

Zuerst die Ursache klären. Erblich bedingter Haarausfall, ein Telogeneffluvium nach Belastung, Eisenmangel oder eine Schilddrüsenerkrankung sehen von aussen ähnlich aus, brauchen aber unterschiedliche Antworten. Kosmetische Produkte pflegen die Kopfhaut und das vorhandene Haar; eine ärztliche Abklärung ersetzen sie nicht — besonders bei plötzlichem oder kreisrundem Haarausfall.

Warum juckt meine Kopfhaut?

Häufige Auslöser sind zu heisses Wasser, stark reinigende Tenside, Duftstoffe und Rückstände von Stylingprodukten. Lauwarm waschen, mild reinigen, gründlich ausspülen und duftstofffreie Rezepturen wählen hilft in vielen Fällen. Halten Juckreiz, Rötung oder Schuppung an, gehört das dermatologisch abgeklärt.

Kann eine Pflege kaputte Spitzen reparieren?

Nein. Haar ist totes Material; eine gespaltene Spitze wächst nicht wieder zusammen. Pflegeprodukte legen sich um das Haar, glätten die Schuppenschicht und machen es geschmeidiger und glänzender — das sieht besser aus und verhindert weiteres Spalten, repariert aber nichts. Weg bekommt man gespaltene Spitzen nur mit der Schere.

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