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Fusscreme


Welche Fusscreme die richtige ist, hängt vor allem vom Zustand Ihrer Haut ab. Bei Hornhaut und Schrunden wirken Cremes mit hohem Urea-Anteil, bei einfach trockener Haut genügen mildere Formulierungen. Für empfindliche oder pilzanfällige Haut und für Menschen mit Diabetes gibt es eigens abgestimmte Produkte.

Das Sortiment reicht vom leichten Feuchtigkeitsspender über Schaumcremes bis zur intensiven Schrundensalbe, überwiegend aus Marken der professionellen Fusspflege.

Fusscremes für trockene Haut, Hornhaut und Schrunden

Fusscreme

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Welche Fusscreme passt zu welchem Hautzustand?

Trockene Haut braucht vor allem Feuchtigkeit und Rückfettung. Urea-Anteile von etwa 5% bis 10% reichen hier in der Regel aus und eignen sich für die tägliche Anwendung.

Bei Hornhaut und Schrunden ist mehr nötig. Urea bindet nicht nur Feuchtigkeit, sondern lockert in höherer Konzentration auch die Verhornung. Je nach Ausprägung bewegt sich die sinnvolle Spanne zwischen 10% und 40%: Bei leichter Verhornung genügt der untere Bereich, bei fester, trockener Hornhaut darf es mehr sein. Bei tiefen, schmerzhaften Rissen ist eine podologische Behandlung der sinnvollere Weg.

Für empfindliche Haut stehen mildere Rezepturen zur Verfügung, für pilzanfällige Haut eigene Pflegelinien. Wer stark schwitzt, findet ergänzend Produkte im Fussspray-Sortiment.

Nicht nur Urea: weitere Wirkansätze

Urea ist der bekannteste, aber nicht der einzige Weg. In diesem Sortiment stehen mehrere Ansätze nebeneinander:

  • Salicylsäure unterstützt das Ablösen verhornter Hautschichten und wird gezielt bei ausgeprägter Hornhaut eingesetzt.
  • Panthenol bindet Feuchtigkeit und beruhigt beanspruchte Haut.
  • Pflanzliche Butter wie Karité oder Andiroba sind stark rückfettend und eignen sich für sehr trockene, spröde Fusshaut.
  • Propolis, Echinacea und Teebaumöl sind traditionelle Pflegestoffe, die vor allem bei rissiger und beanspruchter Haut zum Einsatz kommen.

Bei Urea und Salicylsäure ist die Wirkung auf die Verhornung gut dokumentiert. Bei den pflanzlichen und bienenbasierten Bestandteilen steht die pflegende Wirkung im Vordergrund.

Fusspflege bei Diabetes

Diabetes verändert Durchblutung und Empfindlichkeit der Füsse. Entsprechend gekennzeichnete Produkte verzichten auf reizende Zusätze und sind auf trockene, empfindliche Haut abgestimmt.

Wichtig: Fusspflegeprodukte sind Kosmetika. Bei Wunden, Taubheitsgefühl, Verfärbungen oder nicht heilenden Stellen gehört der Fuss ärztlich oder podologisch abgeklärt, nicht eingecremt.

Worauf Sie beim Kauf achten können

Der Urea-Anteil ist der wichtigste Anhaltspunkt. Daneben lohnt ein Blick auf die Darreichungsform: Cremes ziehen langsamer ein und pflegen intensiver, Schaumcremes sind leichter und eignen sich für den Sommer oder für Menschen, die schnell wieder in die Schuhe müssen.

Ein grosser Teil des Sortiments ist vegan formuliert und tierversuchsfrei, etliche Produkte tragen Natrue- oder Dermatest-Kennzeichnungen. Über die Filter lassen sich diese Merkmale gezielt eingrenzen.

Marken mit Schwerpunkt Fusspflege in dieser Kategorie sind unter anderem Peclavus, Pedibaehr, LCN, Akileine und Allpresan.

Fusscreme richtig anwenden

Am besten nach dem Waschen oder einem Fussbad auf die noch leicht feuchte Haut auftragen. Eine haselnussgrosse Menge genügt für beide Füsse. Bei starker Hornhaut hilft die Anwendung abends, weil die Creme über Nacht ungestört einwirken kann.

Den Zwischenraum zwischen den Zehen aussparen, dort bleibt Feuchtigkeit stehen und weicht die Haut auf. Ergänzend kann ein Fusspeeling ein- bis zweimal wöchentlich abgestorbene Hautschüppchen lösen.

Häufige Fragen

Wie viel Urea braucht meine Fusscreme?

Für die tägliche Pflege trockener Haut genügen Anteile von etwa 5 bis 10 Prozent. Bei deutlicher Hornhaut sind höhere Konzentrationen sinnvoll, die Spanne reicht je nach Ausprägung bis 40 Prozent. Hohe Anteile trocknen empfindliche Haut eher aus und werden deshalb gezielt auf die betroffenen Stellen aufgetragen, nicht flächig.

Wie oft sollte ich die Füsse eincremen?

Einmal täglich reicht in den meisten Fällen, idealerweise abends. Bei ausgeprägter Trockenheit oder während der Heizperiode ist zweimal täglich sinnvoll.

Was hilft gegen rissige Fersen?

Rissige Fersen entstehen, wenn verhornte Haut ihre Elastizität verliert und unter Belastung einreisst. Bewährt hat sich die Kombination aus regelmässigem Abtragen der Hornhaut und einer rückfettenden Creme mit Urea. Bei blutenden oder schmerzhaften Rissen sollte eine Fachperson daraufschauen.

Worin unterscheiden sich Fusscreme und Schrundensalbe?

Fusscremes sind für die regelmässige Pflege gedacht und ziehen vergleichsweise schnell ein. Schrundensalben sind fetthaltiger, bleiben länger auf der Haut und werden gezielt auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

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