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ORLY – alle Produkte


ORLY hat 1975 in Los Angeles die French Manicure erfunden – und ist bis heute in Familienhand. Was die Marke seither ausmacht: Lacke, die man ohne Studiotermin sauber hinbekommt, vegan und tierversuchsfrei formuliert.

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Aus einer Verlegenheit wurde ein Klassiker

Am Filmset ging es Mitte der Siebziger schnell: Schauspielerinnen wechselten zwischen Szenen die Garderobe, und der Nagellack musste zu jedem Kleid passen. Jeff Pink, Gründer von ORLY, löste das Problem anders als erwartet – er lackierte gar nicht bunt, sondern betonte nur die Nagelspitze und liess den Rest natürlich. Der „Natural Nail Look“ passte zu allem. Heute kennt ihn die halbe Welt als French Manicure.

Diese Herkunft erklärt viel an der Marke. ORLY denkt vom Ergebnis her, nicht vom Trend: Ein Lack soll gleichmässig fliessen, nach zwei Schichten decken und nicht am dritten Tag an der Kante absplittern.

Was in der Flasche ist und was nicht

Die Lacke sind vegan und tierversuchsfrei, und die Rezepturen kommen ohne eine Reihe in der Kosmetik umstrittener Stoffe aus – darunter Formaldehyd, Toluol und Weichmacher. Das ist keine Frage der Optik, sondern eine der Nase und der Haut: Wer öfter lackiert, merkt den Unterschied.

Welches System zu welchem Anlass passt

ORLY fĂĽhrt drei Wege zum lackierten Nagel, und sie unterscheiden sich weniger in der Farbe als im Aufwand.

Der klassische Nagellack ist der vertraute Dreischritt aus Unterlack, Farbe und Überlack – die grösste Auswahl, und wer die Reihenfolge einhält, hält damit gut eine Woche durch.

Breathable ist das Gegenmodell: Farbe und Pflege in einer Flasche, ohne Unter- und Ăśberlack, in einem Schritt. Der Lackfilm ist so aufgebaut, dass Feuchtigkeit hindurchkann. Gedacht ist er fĂĽr alle, die zwischendurch lackieren und keine drei Trockenphasen einplanen wollen.

GELFX braucht ein Lichtgerät, hält dafür deutlich länger und wird mit Aceton wieder abgelöst statt abgetragen.

Dazu kommen Base- und Topcoats für den Unterbau, Nagelpflege für die Zeit ohne Lack und Zubehör.

Woran es meistens liegt, wenn Lack nicht hält

Selten am Lack. Meistens an einer Nagelplatte, auf der noch Öl oder Cremerückstände sitzen, oder an zu dick aufgetragenen Schichten, die aussen antrocknen und innen weich bleiben. Zwei dünne Schichten halten länger als eine dicke, und ein Wisch mit Nagellackentferner vor dem Lackieren tut mehr als jeder teure Unterlack.

Zu finden ist ORLY beim Nagellack, beim Gellack und in der Nagelpflege.

Häufige Fragen zu ORLY

Wer steckt hinter ORLY?

Ein Familienunternehmen aus Los Angeles, 1975 von Jeff Pink gegründet und bis heute in Familienbesitz. Pink erfand die French Manicure, damals als praktische Lösung für Filmsets.

Was bedeutet „Breathable“ bei ORLY?

Ein Ein-Schritt-Lack: Farbe und Pflege in derselben Flasche, ohne Unter- und Ăśberlack. Der Lackfilm ist so aufgebaut, dass Feuchtigkeit hindurchgelangen kann. Praktisch heisst das vor allem: einmal auftragen statt dreimal.

Sind ORLY-Lacke vegan?

Ja, die Lacke sind vegan und tierversuchsfrei formuliert. Zusätzlich kommen die Rezepturen ohne eine Reihe in der Kosmetik umstrittener Stoffe aus, darunter Formaldehyd und Toluol.

Was ist der Unterschied zwischen Nagellack und GELFX?

Der Unterschied liegt im Aushärten. Klassischer Lack braucht nur Luft, GELFX braucht ein Lichtgerät – dafür bleibt die Farbe deutlich länger und wird am Ende mit Aceton abgelöst. Wer oft wechselt oder kein Gerät hat, bleibt beim klassischen Lack.

Wie lange hält ein ORLY-Nagellack?

Mit Unter- und Überlack und zwei dünnen statt einer dicken Schicht sind rund sieben Tage realistisch. Entscheidend ist der fettfreie Nagel vor dem Lackieren – daran scheitert es häufiger als am Lack.

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